Mama statt Oma

Ein glückliches Ehepaar freut sich besonders auf die Geburt der Zwillinge. Aber es sollte anders kommen.
Nach ersten Anzeichen von Wehen fährt man ins Krankenhaus. Dort wird die Hochschwangere abgewiesen,
da es angeblich noch nicht so weit ist. Aber sie hat unsagbare Schmerzen. 

Beide fahren dann doch nachhause wo sie letztendlich den Notarzt verständigen müssen, nochmals ab ins Krankenhaus. 
Und dann begann das Leid, zwei Söhne werden geboren, doch die Mutter überlebte die Geburt nicht,
da man die Ursache der Schmerzen nicht erkannt hat und die nachfolgende Einweisung zu spät war.

Nun, Marcel und Daniel, sind entzückende Kinder, aber ohne Mutter?

Bald nach der Geburt erfährt der Vater dann noch – als ob das Leid noch zu wenig wäre – dass beide Kinder eine schwere Behinderung haben. 
Oma Helene lässt sich beruflich karenzieren um dann für Marcel und Daniel da zu sein. 
Heute sind die Kinder bereits 2 ½ Jahre alt und sie können weder gehen noch sprechen,
viele Therapien sind nötig, welche (wieder mal) die Kassa nicht bezahlt. 
Mittlerweile hat Oma Helene das Sorgerecht für die Kinder, da der Vater, Polizist,
es psychisch überhaupt nicht mehr verkraftet. 

Sie ist 24 Stunden für die Kinder da und als ich gestern ( 05.08.2011) mit ihr um 21 Uhr telefonierte, hatte sie einen der beiden Jungs,
wie täglich, eine Stunde lang in den Schlaf geschaukelt. 

Eine völlig entkräftete ‚Oma-Mama‘ freut sich wahnsinnig über Hilfe, Unterstützung und Gespräche
um wieder ein bisserl Hoffnung zu bekommen.  
Sie lädt uns nach Hause ein, da sie es fast nie schafft, aus dem Haus zu kommen. 

Die Kinder haben das Lachen nicht verlernt, und wir möchten einen kleinen Beitrag dazu leisten das dies auch nie passiert. 
Öffnet eure Herzen und unterstützt gemeinsam mit uns die Familie die so vom Schicksal getroffen wurde.


(Aus Datenschutzgründen und auf Wunsch der Großmutter kann/darf der Nachname der beiden Kinder nicht genannt werden)